Rex Freeborn – Aussehen, Herkunft, Einstellung

Herkunft

Rex ist der Sohn des Jägers Duncan Freeborn und der geheimnisvollen Alessa. Duncan entdeckte seine spätere Ehefrau einst im Wald. Sie war erschöpft, durchgefroren, hungrig und durstig. Sie erzählte ihm, dass sie sich seit Wochen bereits vor den Defias versteckte. Sie war sich sicher, dass die Banditen immer noch hinter ihr her waren. Duncan brachte sie in seine abgelegene Jagdhütte in der Nähe von Nordhain und pflegte sie gesund. Er erzählte niemandem etwas von ihr, damit er sie nicht in Gefahr brachte, falls die Defias tatsächlich auf der Suche nach ihr waren. Erst als sie völlig gesund war und ihre Kraft wiedergefunden hatte, wagte sie es, das Anwesen zu verlassen und stellte sich Freunden Duncans als alte Jugendfreundin vor, die auf dem Weg durch Elwynn von Räubern überfallen wurde.

Auch Duncans Freunde schlossen die etwas mysteriöse und doch sanfte Fremde in ihr Herz und bald heirateten die beiden in engstem Kreis in der Abtei von Nordhain. Duncan hatte eine Hochzeit in Sturmwind vorgeschlagen, doch davor schien Alessa sich sehr zu fürchten. Überhaupt schien sie immer wachsam und angespannt, wenn sie nicht in ihrem gemeinsamen Haus waren. Sie ließ es sich kaum anmerken, aber kein Taschendieb, kein wildes Tier, kein Wichtel schaffen es, die beiden zu beschleichen. Alessas Fähigkeiten als Fährtenleserin, Jägerin und Kämpferin standen Duncans um nichts nach.

Kaum ein Jahr der glücklichen Ehe verging, als Rex zur Welt kam. Am Tage seiner Geburt waren die Beiden überglücklich. Alessa verspürte doch zugleich eine tief verwurzelte Sorge um das Schicksal ihres Sohnes. Sie rang Duncan das Versprechen ab, ihn zu einem guten Jäger auszubilden, wenn er alt genug war. Sie selbst, würde ihn zu einem tapferen Kämpfer machen. Obwohl das winzige Bündel in ihren Armen gerade erst das Licht der Welt erblickt hatte, schien es ihr unglaublich wichtig zu sein, dass der Junge sich eines Tages behaupten konnte und eine klare Vorstellung von Recht und Unrecht hatte.

Blick auf die Welt

Seine Ausbildung als Jäger hat ihn gelehrt, seine Impulsivität unter Kontrolle zu behalten, da es ihm sonst schwer fiele, seine Beute aufzuspüren, zu jagen und zu erlegen.

Seine Mutter lehrte ihn Rechtschaffenheit, Ehrlichkeit und Mitgefühl, sowohl gegenüber den Mitgliedern der verschiedenen Völker Azeroths, als auch gegenüber den Kreaturen. Sie vermittelte ihm Respekt, Ehrfurcht und Loyalität und erklärte ihm, das es die Aufgabe eines jeden Mannes sei, die seinen zu schützen und, andere zu respektieren und keine Ungerechtigkeiten zu dulden. Dies seien die Merkmale eines Königs und nicht die Krone auf seinem Kopf.

Besonders im Umgang mit Menschen (oder Humanoiden) fällt es ihm aber oft schwer, seine Ungeduld zu kontrollieren, das sich andere Zweibeiner seiner Meinung nach nicht nachvollziehbar oder logisch verhalten. All zu oft verfolgen sie niedere Ziele. Deshalb fällt es ihm so viel leichter, Freundschaften mit Tieren zu schließen als mit seinesgleichen. Dennoch stellte er die Zurückgezogenheit seiner Eltern immer mehr in Frage, je älter er wurde. Er wünscht sich nichts mehr, als diese Hürde zu meistern und den dunklen Schatten der Furcht, der seit jeher auf seiner Familie lag, zu vertreiben.

Aussehen

Unter seiner blassen Haut scheinen sich nur Muskeln und Knochen zu verbergen. Seine drahtige Figur lässt die katzenhafte Wendigkeit erahnen, mit der er sich lautlos durch das Unterholz bewegt. Seine grünen Augen leuchten wie zwei Smaragde in Rex’s hagerem Gesicht und scheinen jeden in ihren Bann zu ziehen, den der ruhige Geselle durchdringend anstarrt.

Besondere Merkmale

Unterhält man sich eine Weile mit ihm, kann einem auffallen, dass er beginnt die Körpersprache und Mimik seines Gegenübers zu imitieren. Ein natürlicher Reflex des Jägers, der sich in seine Umgebung einfügen möchte, ohne durch absonderliche Verhaltensweisen aufzufallen. Nur selten dringt man zu dem authentischen Rex vor, dessen eigene Körpersprache eher kindlich ist, unterentwickelt, kein maskuliner Macho.